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Monatsspruch November 2022

Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!
Jesaja 5,10

Liebe Leser*innen,

der letzte Monat im Kirchenjahr ist angebrochen. Die Helligkeit am Tag wird kürzer und die Dunkelheit in der Nacht hält länger an. Die sonnigen Herbsttage werden weniger, es wird deutlich kühler. Eine kalte und dunkle Zeit im Jahr beginnt.

Licht begegnet uns im November in ganz verschiedenen Formen. Da ist zum einen der Laternenumzug zum Sankt Martins-Tag, der Licht in die Dunkelheit bringen soll, als Lagerfeuer an dem sich Menschen wärmen und als Zeichen der Erinnerung, wenn wir eine Kerze für die Verstorbenen am Ewigkeitssonntag entzünden.
Licht ist ein Symbol für Orientierung, Wärme und das Leben. Es begleitet uns in ganz verschiedenen Abschnitten unseres Lebens.

Auch der Prophet Jesaja sagte: Kommt, wandelt im Licht Gottes. Das wussten die Menschen damals genauso wie heute. Ohne das Licht gibt es kein Leben auf unserer Erde.

Durch Licht entstehen Pflanzen, gedeihen Tiere und wachsen wir Menschen. Licht gab es schon ganz am Anfang. Es war vor allem Lebendigen da. Gott schenkte uns da Licht, damit wir leben können.

Licht hat auch eine wichtige Bedeutung für unsere seelische Gesundheit. Gerade in den dunklen, kalten Wintermonaten ist es wichtig, Momente des Lichtes zu schaffen, um nicht in Einsamkeit und Finsternis zu versinken. Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nach folgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern wird das Licht des Lebens haben!“

Das Vertrauen auf Jesus zu setzen, spendet Wärme und Trost. Seine Worte bringen ein Licht für unser Inneres. Dieses brauchen wir, wenn wir im November die Orientierung verlieren, mit anderen teilen wollen, über unsere Taten nachdenken und um unsere Verstorbenen trauern.

Ich wünsche Ihnen einen erhellenden und wärmenden November.

Ihre
Magdalena Beuchel
(Gemeindepädagogin)

Monatsspruch mit Nothalt Schalter