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Konzerttermine in unseren Kirchen und Gemeindezentren, Chöre und Instrumentalgruppen, Sonderveranstaltungen.

Kirchenmusik Konzerte


Chorkonzert
Sonntag, 10. September 2017, 15.17 Uhr
Magdalenenkirche Neukölln
Karl-Marx-Str. 201 / 12055 Berlin / S und U Neukölln

zum „Langen Tag der Freiheit“

Katharina von Bora, die Lutherin
Musiktheater in sechs Bildern
Bernhard Opitz (Musik), Martin Ahrends (Text)

Ausführende: Vera Kähler; Sopran (Katharina)
Daniel Wunderling, Bass (Martin Luther)
Rixdorfer Kinderchor und Kantorei
Instrumentalensemble mit drei Saxofonen, Schlagwerk, Gitarre und E-Bass
Leitung: Anke Meyer
halbszenische Aufführung, Dauer etwa 90 min.

Das Stück wirft anhand der Figur der Katharina von Bora und ihrer Lebensstationen die Frage nach der Freiheit des Einzelnen auf.
Das Libretto von Martin Ahrends liefert situative Momente und Bilder eines geschäftigen Lebens, impressioniert Stationen und Sequenzen einer entschiedenen Liebe und zeigt die aufopferungsvolle Tatkraft einer Einzelnen für ihre bedürftigen Nächsten, die geplagt sind von Krankheit, Hunger und Not.
Hier wird eine Frau gezeigt, die vor 500 Jahren, eingespannt in einen festen, rigiden sozialen Rahmen und starre politische Verhältnisse wagt, selbst Position zu beziehen und Leben zu gestalten. Unterstützt und getragen wird diese fortschrittliche, mutige, und sich Freiheiten herausnehmende, starke unendlich tatkräftige Frau durch ihren revolutionär und fortschrittlich denkenden Mann. Ein, auch heute noch faszinierendes, sich gegenseitig unterstützendes Paar. Ein im Glauben und in der Liebe wurzelnder Mut.
Die Musik von Bernhard Opitz ist zum größten Teil "Musik über Musik", d.h. Sie basiert auf Luther-Chorälen, deren Melodien oft als Bass oder Mittelstimme unter dem Gesang der Chöre fungieren. Außerdem steht über jedem der sechs Bilder ein Lutherchoral als "Motto". Aber auch die klösterliche Herkunft der Katharina von Bora findet ihren Niederschlag in der Musik. Die weltliche Musik des späten Mittelalters mit ihren Liedern und Tänzen klingt ebenfalls an. Diesen Einflüssen aus der Vergangenheit steht mit drei Saxophonen, Halbresonanzgitarre, Bassgitarre und diversem Schlagwerk ein sehr zeitgenössisches Instrumentarium gegenüber. So entsteht vor dem Ohr der Hörenden in klaren, kraftvollen Konturen ein moderner Holzschnitt über eine der wichtigsten Frauen im Deutschland des späten Mittelalters.

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