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Laterne, Laterne

Sankt Martin - schon wieder ein Heiliger!
In der katholischen Kirche gibt es viele Heilige und in der evangelischen Kirche, zu der wir gehören, eigentlich gar keine!
Eigentlich. Denn ein paar besondere Persönlichkeiten unter den Heiligen werden auch bei uns gefeiert, weil sie einen beispielhaften Vorbildcharakter haben. Dazu gehört nicht nur der Nikolaus, sondern auch Sankt Martin.
Eigentlich hieß er Martin von Tours und gilt als ein extrem bescheidener Mensch, der auch schon mal seinen Mantel zerschnitt und die Hälfte an einen armen Menschen verschenkte, als der Winteranfang besonders hart war. Dafür musste er dann sogar für ein paar Tage ins Gefängnis, weil ihm der Mantel eigentlich gar nicht gehört hatte...
Es gibt viele Geschichten rund um das Martinsfest und die Martinsgans und warum das Fest am 11. November stattfindet.
Auf einer anderen Internetseite mit allen Informationen rund um Sankt Martin erfahrt ihr auch, warum zum Sankt-Martinsfest jedes Jahr ein Laternenumzug gemacht wird. Und wer dort aufmerksam im Lexikon herumblättert, wird sogar eine Erklärung finden, was St. Martin, Lutherbrötchen (oder -bonbons) und beleuchtete Kürbisse miteinander zu tun haben!

Die meisten von euch finden den Laternenumzug am tollsten und ihr solltet im Kindergarten, Hort, in der Schule oder Zuhause rechtzeitig mit dem Basteln anfangen. Hier seht ihr ein ganz altes Laternenmodell, für das ihr eine Runkel- oder Zuckerrübe, einen Löffel, ein scharfes Messer und deshalb auch die Hilfe eines Erwachsenen braucht:
Rübenlaterne
Dann kommt ein Teelicht in die Rübe. Diese Laterne wird mit der Hand getragen. Natürlich kann man auch einen Draht durch den Rand stechen und sie an einem Stock aufhängen, aber Vorsicht: eine Rübenlaterne ist schwerer als Papierlaternen!