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Christliche Symbole und ihre Erklärungen; Vorlagen für diese Symbole zum Ausmalen

Christliches Leben -
Symbole

Darstellung des Fisches
Was hat das Christentum mit einem Fisch zu tun?

Das Bild des Fisches ist eines der ältesten Glaubensbekenntnisse der Christenheit. Auf griechisch heißt Fisch ICHTYS. Die einzelnen Buchstaben dieses Wortes bilden jeweils den Anfangsbuchstaben eines neuen Wortes, und zusammen entsteht daraus: IESOUS CHRISTOS THEOU YIOS SOTER = Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser. - Für Außenstehende war dieses Symbol nichts weiter als das Bild eines Fisches, für Eingeweihte jedoch das Symbol des gemeinsamen Glaubens an Jesus Christus als den Retter der Welt.

Darstellung des Christusmonogramms



Das Christusmonogramm wird in der christlichen Kunst häufig verwendet. Es handelt sich bei diesem Zeichen um zwei zusammengesetzte Buchstaben des griechischen Alphabetes: X = CH (gesprochen Chi) und P = R (gesprochen Rho). Chi und Rho sind die ersten beiden Buchstaben des griechischen Wortes Christos = Christus. Das "PX" ist also ein Zeichen für Jesus Christus.

Darstellung der Lutherrose

Die Lutherrose (raufklicken, ausdrucken und ausmalen!): Martin Luther beschrieb dieses Symbol, dass er selbst als Siegel benutzte, in einem Brief vom 8. Juli 1530 an Lazarus Spengler folgendermaßen: 
die Lutherrose sei "ein Merkzeichen meiner Theologie. Das erst sollt ein Kreuz sein, schwarz im Herzen, das seine natürliche Farbe hätte, damit ich mir selbs Erinnerung gäbe, daß der Glaube an den Gekreuzigten uns selig machet. Denn so man von Herzen glaubt, wird man gerecht. Ob’s nun wohl ein schwarz Kreuz ist, mortifizieret und soll auch wehe tun, dennoch läßt es das Herz in seiner Farbe, verderbt die Natur nicht, das ist, es tötet nicht, sondern erhält lebendig ... Solch Herz aber soll mitten in einer weißen Rosen stehen, anzuzeigen, daß der Glaube Freude, Trost und Friede gibt, darum soll die Rose weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche Rose stehet im himmelfarben Felde, daß solche Freude im Geist und Glauben ein Anfang ist der himmlische Freude zukünftig, jetzt wohl schon drinnen begriffen und durch Hoffnung gefasset, aber noch nicht offenbar. Und in solch Feld einen goldenen Ring, daß solch Seligkeit im Himmel ewig währet und kein Ende hat und auch köstlich über alle Freude und Güter, wie das Gold das höchste, köstlichste Erz ist."
[Quelle: WA, Luthers Briefwechsel, 5. Band, S. 444f (Nr. 1628)]

AnkerkreuzDas Ankerkreuz ist ein Zeichen der Zugehörigkeit zur Jungschar. Das Kreuz symbolisiert das Bekenntnis zu Jesus Christus. Der Anker sagt aus, dass sich die Jungscharler in Jesus verankert wissen konnen. Der Ring steht für die Gemeinschaft der Christen weltweit. MondsichelkreuzWeiß bzw. silber ist die Farbe der Reinheit, blau die Farbe der Treue.
Eingeführt wurde es 1920 in einer Stuttgarter Jungschar und noch im gleichen Jahr deutschlandweit übernommen.

Eine Variation die häufig auf Grabsteinen zu sehen ist, ist das "Mondsichelkreuz" rechts.


Die Taube
TaubeUnter den Vögeln hat in der christlichen Symbolik die Taube eine besondere Bedeutung, denn sie ist Zeichen des Geistes. Wie die Taube immer zum Ursprung zurückfindet, so bringt uns der Geist Gottes zu unserem Ursprung zurück, aus dem wir hervorgegangen sind. Die Taube kennt durch ihren Flug die Welt in ihrer Vielfältigkeit. Diese Vielfalt auch unseres Lebens wird durch den Geist zur Einheit, in die Wirklichkeit des Ursprungs, zurückgeführt, so daß wir dort Heimat finden. Der Heilige Geist bewirkt eine neue Ordnung, in der jeder seinen Platz hat, ohne daß er deshalb einem anderen diesen Platz streitig machen muß.
Im Hebräischen heißt Taube jona (vgl. Jonas). Petrus wird Bar Jona, d.h. aramäisch "Sohn des Jona" genannt.


Der Palmzweig ist wie die Taube Symbol des Friedens. Die Palme hat ihre Wurzeln im lebendigen Wasser. Dort ist auch der Gerechte verwurzelt, der nach dem Psalm wie die Palme gedeiht (vgl. Ps 92,13). Als Sinnbild der Freude Palmblattund des Jubels dienten Palmwedel beim Laubhüttenfest und auch beim Einzug des "Friedenskönigs" Jesus in Jerusalem. Den Kirchenvätern galt die Palme im Einklang mit der Antike als Zeichen der sieghaften Vollendung und des Triumphes, besonders der im Martyrium Vollendeten in Anlehnung an Offb 7,9: ("Danach sah ich eine große Schar aus allen Nationen ... Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen").


Lamm Gottes
Lamm GottesBereits seit dem 4. Jahrhundert gilt das Lamm als Symbol für Christus und zählt damit zu den ältesten Symbolen überhaupt. Im Alten Testament wird von einem Brauch berichtet, ein Lamm zur Vergebung der Sünden zu opfern. Die Christen erkannten in Jesus Christus das Lamm Gottes, so dass das Bild des Lammes zu einem Symbol für die Erlösung wurde. Johannes der Täufer sagt im Johannes-Evangelium: "Seht, das ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt." - Siehe in der Bibel: Johannes Kapitel 1, Vers 29.

Die liturgischen Farben

Dem Kirchenjahr sind bestimmte Farben zugeordnet.  Sie verdeutlichen den besonderen Charakter der Zeiten und Festtage. Das Kirchenjahr beginnt am 1. Advent und endet mit dem Samstag nach dem Ewigkeitssonntag („Totensonntag“).

Weiß: Symbol des Lichtes (Christusfeste).
Violett: Buße und stille Sammlung (Adventszeit, Passionszeit, Buß- und Bettag).
Rot: Pfingstfeuer, Liebe; Blut (Gedenktage der Kirche, Pfingsten und Konfirmation).
Grün: Wachstum, aufgehende Saat (Epiphanias-, Vorfasten- und Trinitatiszeit).
Schwarz: Zeichen der Trauer (Karfreitag und Karsamstag).

Das Kirchenjahr